Ritterstern (Amaryllis)

Der Ritterstern, latainisch Hippeastrum, zählt zur Familie der Amaryllisgewächse und ist daher auch unter dem Namen Amaryllis bekannt.

Merkmale der Blumensorte: Ritterstern.

Ritterstern - Bild-Quelle: Wikipedia.orgEs existieren ungefähr 80 verschiedene Arten, von denen alle eine Zwiebel besitzen. Sie kann je nach Art und Alter die Größe einer Männerfaust erreichen. Nach dem Austrieb bilden sich paarweise lanzenartige, weiche dunkelgrüne Blätter. Die Blüten erscheinen an einem, manchmal auch an zwei Blütenschäften. Ihre Farbe variiert von scharlachrot über rosa bis hin zu weiß. Daneben gibt es Kreuzungen mit Streifen, Sprenkeln oder andersfarbigem Blütengrund.

Woher kommt der Name Ritterstern?

Hippeus bedeutet Reiter und Astron Stern. Wegen ihrer Schönheit erhielt die Pflanze wahrscheinlich den Namen Ritterstern. Carl von Linnè führte den Ritterstern noch unter der Gattung Amaryllisgewächse, von der er sich später abspaltete. Trotzdem wird er fälschlicherweise im Volksmund als Amaryllis bezeichnet.

Herkunft und Verbreitung

Bereits aus dem 17. Jahrhundert sind erste Züchtungen des Amaryllis bekannt. Sie sind Ergebnis von Kreuzungen unterschiedlicher im tropischen und subtropischen Südamerika angesiedelter Arten. Inzwischen findet man sie in ganz Europa.

Blütezeit des Rittersterns

Wird die Ruhezeit ab September bis zum Erscheinen der Blütenknospe eingehalten, ist mit einer Blüte im zeitigen Frühjahr zu rechnen, die über einige Wochen anhält. Nach Abblühen des ersten Blütenschaftes kann es zu einer Zweitblüte kommen.

Nutzung

Der Hippeastrum zählt aufgrund seiner auffälligen Blüte zu den beliebtesten Topf- und Zimmerpflanzen, zumal er in der kalten, blütenarmen Jahreszeit ein wahrer Hingucker ist. Aber auch gebunden, besonders zu Ton-in-Ton-Kombinationen, wertet er Sträuße hervorragend auf.

Hinweise zu Aufzucht und Pflege

Am wohlsten fühlt sich der Ritterstern im Sommer auf dem Balkon oder im Garten an einem sonnigen bis halbschattigen Platz, wo er vor der prallen Mittagssonne unbedingt Schutz benötigt. Ab Mitte September ist völliger Wasserentzug Voraussetzung für eine ausgiebige Blüte. Die Blätter ziehen sich in die Zwiebel zurück. Erst im zeitigen Frühjahr erscheint der Austrieb einer Blütenknospe, langsam wird mit dem Gießen wieder eingesetzt. Ab Beginn der Blüte kann mit handelsüblichem Blumendünger gedüngt werden.

Bild-Quelle: Wikipedia (Benutzer: Rasbak)
Weitere Informationen im Buch “Editha Thomas – Zimmerpflanzen”, Verlag für die Frau, ISBN 3-7304-0103-3.

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