Dipladenie (Mandevilla)

Bei der ursprünglich aus den Tropen stammenden Dipladenie, auch bekannt als Mandevilla, handelt es sich um eine rankende, kleinlaubige Pflanze aus der Familie der Hundsgiftgewächse.

Merkmale der Dipladenie

DipladenieSie wurde von Henry John Mandeville entdeckt, der die Pflanze nach England brachte. Bei den meisten im Handel erhältlichen Sorten handelt es sich um Hybriden der Dipladenia sanderi. Die ursprüngliche Form ist nur selten zu finden. Die heutigen Arten unterscheiden sich hauptsächlich in den Farben der Blüten, die von weiß über rosa bis hin zu scharlachrot reichen. Die endständigen, trichterförmigen Blüten zeigen sich oft bereits ab einer Pflanzenhöhe von 30 cm. Die leicht ledrigen Blätter wachsen wechselständig.

Herkunft

Die Mandevilla stammt ursprünglich aus den Tropen und ist dort auch heute noch weit verbreitet. Eine reiche Artenvielfalt findet sich vor allem in Südamerika. Aber auch in Europa ist die Pflanze durch Kultivierung als Zimmer- oder Terrassenpflanze bereits weit verbreitet.

Blütezeit

Die Dipladenie blüht meist von April bis Oktober. Bei Zimmerkultur kann sie auch ganzjährig blühen, was allerdings oft zur Folge hat, dass die Pflanze weniger Blüten ausbildet. Steht die Pflanze zu dunkel, bildet sie weniger Blüten aus. Direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch vermieden werden. Wird die Pflanze im Frühjahr umgetopft, sollte der neue Topf nur ein wenig größer ausfallen, da sich die Pflanze andernfalls eher auf die Ausbildung von Wurzeln als auf Blüten konzentriert.

Nutzung

Die Mandevilla wird heute vorwiegend Zimmer – und Gartenpflanze kultiviert. In Südamerika und verschiedenen Tropengebieten wächst sie in wilder Form. Aus den Blüten lassen sich tolle Tischdekorationen zaubern. Im Blumenstrauß finden sich die Blüten selten, da sie sich durch ihre rankende Form nicht dafür eignet.

Bild: Marcia Stefani, Flickr

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